Armenien Karte
Armenien Karten
Über Armenien:
Armenien ist ein Binnenstaat im Südkaukasus zwischen Europa und Asien. Die Hauptstadt ist Jerewan, eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt. Armenien hat etwa 3 Millionen Einwohner und grenzt an Georgien, Aserbaidschan, Iran und die Türkei.
Fakten:| Hauptstadt: | Jerewan |
| Größte Städte: | Jerewan, Gjumri, Wanadsor, Wagharschapat, Hrasdan, Abowjan, Kapan, Armavir, Artaschat, Idschewan |
| Fläche: | 29.743 km² |
| Einwohnerzahl: | ~ 3.000.000 (schätzung 2026) |
| Amtssprache: | Armenisch |
| Währung: | Armenischer Dram |
| Religion (Mehrheit): | Christentum (Armenische Apostolische Kirche) |
| Fahrerseite: | rechts |
| Internet-TLD: | .am |
Geographie
Armenien umfasst 29.743 Quadratkilometer und ist überwiegend gebirgig. Der höchste Punkt ist der Berg Aragaz mit 4.090 Metern. Der biblische Berg Ararat, ein nationales Symbol Armeniens, liegt heute auf türkischem Gebiet, ist aber von Armenien aus sichtbar. Der Sewansee ist einer der größten Hochgebirgsseen der Welt auf 1.900 Metern Höhe. Das Klima ist kontinental mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern.
Geschichte
Armenien ist eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Im Jahr 301 n. Chr. wurde Armenien als erstes Land der Welt das Christentum zur Staatsreligion, was die nationale Identität bis heute prägt. Im Mittelalter war Armenien ein mächtiges Königreich, wurde jedoch später von verschiedenen Imperien erobert.
Das Osmanische und das Persische Reich teilten Armenien im 16. Jahrhundert. Der westliche Teil unter osmanischer Herrschaft erlebte 1915 den Völkermord an den Armeniern, bei dem schätzungsweise 1,5 Millionen Armenier getötet wurden. Die Türkei bestreitet bis heute die Bezeichnung als Völkermord. 1918 entstand kurzzeitig eine unabhängige Republik, 1920 wurde Armenien Teil der Sowjetunion.
1991 erlangte Armenien erneut die Unabhängigkeit. Der Konflikt um die Region Bergkarabach mit Aserbaidschan prägt die Politik bis heute. Nach Kriegen 1991-1994 und 2020 kontrolliert Aserbaidschan den größten Teil Bergkarabachs.
Gegenwart
Die armenische Wirtschaft ist klein und stark von der Diaspora abhängig, die größer ist als die Bevölkerung im Land selbst. IT-Sektor und Tourismus gewinnen an Bedeutung. Die Armenische Apostolische Kirche spielt eine zentrale Rolle in der Gesellschaft. Armenisch, eine indoeuropäische Sprache mit eigenem Alphabet, ist die Amtssprache.




