Angola Karte
Angola Karten
Über Angola:
Angola ist ein Staat im südwestlichen Afrika mit einer Küste am Atlantischen Ozean. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Luanda. Mit etwa 40 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 1.246.700 Quadratkilometern ist Angola das siebtgrößte Land Afrikas. Das Land grenzt an die Demokratische Republik Kongo, die Republik Kongo, Sambia und Namibia.
Fakten:| Hauptstadt: | Luanda |
| Größte Städte: | Luanda, Huambo, Lobito, Benguela, Lubango, Kuito, Malanje, Namibe, Soyo, Cabinda |
| Fläche: | 1.246.700 km² |
| Einwohnerzahl: | ~ 40.000.000 (schätzung 2026) |
| Amtssprache: | Portugiesisch |
| Währung: | Kwanza |
| Religion (Mehrheit): | Christentum |
| Fahrerseite: | rechts |
| Internet-TLD: | .ao |
Geographie
Angola verfügt über eine 1.650 Kilometer lange Atlantikküste. Das Land weist verschiedene Landschaftsformen auf: eine schmale Küstenebene, ein Hochplateau im Inneren und tropische Regenwälder im Norden. Die Exklave Cabinda liegt nördlich der Kongomündung, getrennt vom Hauptterritorium durch einen Streifen der Demokratischen Republik Kongo.
Das Klima ist tropisch mit einer Regen- und einer Trockenzeit. Die Temperaturen variieren je nach Höhenlage. Im Hochland ist das Klima gemäßigter als in den Küstenregionen.
Geschichte
Portugiesische Seefahrer erreichten das Gebiet 1483. Angola wurde portugiesische Kolonie und spielte eine zentrale Rolle im atlantischen Sklavenhandel. Die Unabhängigkeitsbewegungen begannen in den 1960er Jahren. 1975 erlangte Angola die Unabhängigkeit von Portugal, doch unmittelbar danach brach ein Bürgerkrieg aus.
Der angolanische Bürgerkrieg dauerte mit Unterbrechungen bis 2002 und war geprägt vom Kalten Krieg. Die marxistische MPLA wurde von der Sowjetunion und Kuba unterstützt, während die UNITA von den USA und Südafrika Hilfe erhielt. Der Konflikt forderte schätzungsweise 500.000 Menschenleben und hinterließ das Land verwüstet. Seit dem Friedensabkommen 2002 herrscht Frieden, und Angola erlebte ein wirtschaftliches Wachstum.
Wirtschaft
Angola ist reich an Bodenschätzen, insbesondere Erdöl und Diamanten. Die Erdölindustrie dominiert die Wirtschaft und macht den Großteil der Exporteinnahmen aus. Trotz des Ressourcenreichtums lebt ein bedeutender Teil der Bevölkerung in Armut. Die Infrastruktur wurde durch den langen Krieg stark beschädigt und befindet sich im Wiederaufbau. Portugiesisch ist die Amtssprache.



